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Google züchtet künstliche Haut

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(Quelle Bild: YouTube/The Atlantic)

Eine interessante und vorhersehbare Entwicklung

Darauf habe ich schon fast gewartet. Das Internet kommt immer näher – es rückt uns immer stärker auf die Pelle. An den kleinen Computer Namens Smartphone haben sich viele Menschen bereits gewöhnt und tragen ihn ständig mit sich herum. Datenbrillen oder Smartwatches zeigen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Da ist der Schritt von Google angekündigte Schritt, künstlichen Haut zu züchten, zwar schwer vorstellbar, aber logisch. Ich denke, der Trend geht in den nächsten Jahren dahin, das Internet immer stärker zu Überwachungsfunktionen nah am Körper zu nutzen. Die  Zielgruppen dazu kommen aus zwei verschieden Richtungen. Erstens, die immer älter werdenden Menschen, die mit immer weniger Personal betreut werden müssen. Und zweiten die Überwachungsfreaks, die beim Sport oder auch im Alltag ständig Ihre Körperfunktionen kontrollieren möchten.
Ein  Armband zu Früherkennung von Krebs, wie Google es entwickeln möchte scheint noch recht weit weg, aber unsere Kleidung intelligenter zu machen und mit Überwachungsfunktionen auszustatten, die über das Internet abgerufen werden können, das wird wohl die nächste Zukunft bringen. [do]

Weitere Infos unter: http://www.internetworld.de/technik/google/google-zuechtet-kuenstliche-haut-886598.html


Der Mittelstand rüttelt an der Festung amazon

Branchenriese Amazon erscheint als uneinnehmbare Festung in Sachen E-Commerce. Fast alle Online-Shopper haben hier bereits gekauft. Das bestätigte eine Studie des ECC Köln, 95 Prozent der dort befragten 10 600 Online-Shopper waren hier Kunde – davon können andere nur träumen. Aber die Festung ist nicht uneinnehmbar: Amazon schwächelt in der Kundengunst. Gemessen an Kriterien wie Shop-Design, Service, Bezahlung, Check-Out, Preis-Leistung, Sortiment, Versand, Lieferung und Usability schafft Amazon es nicht mal mehr unter die Top Ten. Schnelligkeit und Service sind eben doch nicht alles, was den Kunden zufrieden macht.

Die Nase vorn hat der Online-Shop eines mittelständischen, Inhabergeführten Unternehmens aus dem Sport- & Hobbybereich, das Musikhaus Thomann aus Bayern. Ansässig in einer ländlichen Region stärkte die Firma früh ihren Fernabsatz und verschickte Prospekte in einer Auflage bis 1.250 000 Stück. 1996 erwirtschaftete sie mit ihrem ersten Internetauftritt bereits 800 000 DM und entwickelte sich in der Folge mit ihrem Online-Shop zum größten Musikalien-Versender weltweit. http://www.thomann.de

Vielleicht sind die Kunden auch deshalb so zufrieden, weil das Unternehmen zwei Call-Center (eines für den deutschen und ein weiteres für den internationalen Kunden) mit jeweils 40 Mitarbeitern unterhält. Dann ist es leichter, folgende erfolgversprechende Firmen-Philosophie zu vertreten, die Marketing-Leiter Sven Schoderböck 2007 in einem Interview so formuliert: „Wir lassen uns von unseren Kunden leiten und bemühen uns, für sie ein zuverlässiger Partner zu sein. Das ist extrem wichtig in Zeiten, in denen jeder mal schnell eine Website eröffnen oder bei Ebay Ware anbieten kann.“

Eine Einstellung, wie man sie oft bei lokalen Händlern findet, die jedoch mit ihrem Produkt und den daran gebundenen Service-Leistungen an den regionalen Absatz gebunden sind: Eine Einstellung, die auch wir vertreten. Entsprechend haben wir die Technik entwickelt, die Kompetenz lokaler Anbieter auf einer Online-Plattform darzustellen und in der Gesamtheit so zu bündeln, dass sie im Internet auch von Online-Käufern wahrgenommen wird. Im Dienstleistungssektor sind wir mit der Containerbestellung24 und der Online-Aktenvernichtung mit unseren Partnern die Nummer 1 im Online-Absatz geworden, bei der Baustoffe-liefern haben wir im Handelssektor erfolgreich Erfahrungen gesammelt. Mit unseren neuen Plattformen modifizieren wir sie entsprechend der Branche und freuen uns, den Riesen einen weiteren Kieselstein wirkungsvoll entgegenzuschleudern. [sb]

Weite Infos unter: http://www.internetworld.de/e-commerce/unternehmen/mittelstaendler-ueberholen-amazon-882551.html

amazon Mittelstand


conpor-Weihnachtsfeier bei der DEG

Bei unserer ersten Weihnachtsfeier ließen wir uns von vielen Männern auf schnellen Kufen unterhalten. Die ortsansässige DEG hatte uns eingeladen und wir genossen ein teilweise packendes Spiel der Augsburger Panther gegen die Düsseldorfer EG. In den ersten zwei Dritteln hatten die Panther mehr Spielanteile und gingen 4:1 in Führung. Erst im letzten Drittel holte die DEG bis auf ein 4:4 auf. Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, diese fiel erst im Penalty-Schießen zu Gunsten der DEG. Ein schöner und interessanter Abend auch Dank der wunderbaren Verpflegung in der VIP-Lounge. Wir danken Herrn Specht für die Einladung.


Büdchen, Kioske oder Spätkauf – Gedanken zum Service

ich kaufe gerne in Büdchen, so heißen diese kleinen Geschäfte bei uns in Düsseldorf. Zigaretten, manchmal Süßigkeiten oder auch bereits gekühlte Wasserflaschen kurz vor einer Besprechung im Büro. Manchmal nutze ich auch Serviceangebote wie den Versand von Pakten, der hier zunehmend über Büdchen erledigt wird. Meistens nehme ich dann das eine oder andere kleine Produkt gleich mit.
Und gestern Abend fragte ich mich, warum haben diese kleinen Läden eigentlich noch eine Existenzberechtigung? Der Wettbewerbsdruck ist hier in der Gegend riesig. So gibt es hier gleich drei Supermärkte, die die Ladenöffnungszeiten voll ausschöpfen. (Mo – Fr bis 24:00 Uhr und Sa bis 22:00 Uhr) und die gleichen Produkte wesentlich günstiger anbieten. Hinzu kommen einige innerstädtische Tankstellen als Wettbewerb. Die Antwort auf meine Frage lautet: Service, Service und nochmal Service.

  • Getränke sind bereits gekühlt
  • Kleine Ladenlokale erlauben eine räumliche Nähe zum Kunden
  • Serviceangebote wie Paketversand oder Abholung ermöglichen ein Mitnahmegeschäft. Das kennen wir von Ikea.
  • kurze Verweildauer im Laden ermöglichen auch mal ein Parken in der zweiten Reihe
  • kein Schlange stehen, wie im Supermarkt

Interessant finde ich, daß einige Büdchen den Servicegedanken auch online weiterführen. So fallen mir zunehmend kleine E-Commerce-Sites wie diese auf: http://markthalle1.jimdo.com/ Hier haben sich drei Büdchen unter der Federführung von Haris Pandza zusammengeschlossen und bieten einen Bestell- und Lieferservice im nördlichen Düsseldorf an. Selbstverständlich haben auch die Plattformen wie www.lieferando.de oder www.lieferheld.de, die aus dem Markt der Essenslieferung kommen, den Markt erkannt und Ihr Lieferangebot um Ware aus den Büdchen erweitert.

Mich faszinieren diese kleinen dynamischen Strukturen und vielleicht inspirieren diese Gedanken auch den einen oder anderen Händler zu weiteren Serviceangeboten für seine Kunden. Unsere Angebote zu Thema: Serviceerweiterung für mittelständische Unternehmen finden Sie unter Leistungen. Wir freuen uns über weitere Kontakte zu interessanten Branchen. [do]

E-Commerce mittelständische Unternehmen Service

Showrooming: im Laden ansehen und online kaufen

Viele Einzelhändler sehen darin eine Unsitte. Doch die Zahlen, die heute in Lead-Digital veröffentlicht wurden, machen klar, dass man den Trend nutzen muss – er lässt sich nicht wegdiskutieren. Potentielle Kunden deswegen zu verurteilen macht ebenfalls keinen Sinn. Im Beitrag http://www.lead-digital.de/aktuell/e_commerce/showrooming_junge_kennen_keine_skrupel, steht: „Ein Viertel der jüngeren Erwachsenen (Altersgruppe 18 bis 34 Jahre) bekennt sich dazu, . . . direkt nach dem Testen . . . das Produkt dann via Smartphone online bestellt zu haben.“ Der Behauptung zugrunde liegt eine Analyse, welchen Weg 275000 Online-Käufer von Modeartikeln zu ihrem Produkt eingeschlagen haben (Customers Journey). Einer Umfrage zufolge soll das „ . . . meist (zu 67 Prozent) ohne schlechtes Gewissen“ geschehen. In anderen Käufergruppen sei die Scham größer, doch ändere sie nichts am Kaufverhalten.

Auch wir glauben, dass es wenig Sinn macht, das Verhalten von potentiellen Kunden zu kritisieren oder gar zu stigmatisieren. Nicht viel besser erscheint es mir allerdings, die Hilflosigkeit in dieser Frage mit abstrakten Anglizismen zu beantworten: „… direkt vor Ort mit Push-Nachrichten ansprechen oder im Nachgang beispielsweise über Retargeting oder Mailing-Aktionen für sich gewinnen.“ Push-Nachrichten benötigen die Zustimmung des Empfängers, wie Retargeting in der analogen Welt funktionieren soll ist mir nicht klar, für Mailing-Aktionen benötigt der Händler ebenfalls eine Zustimmung und die Adressdaten des potentiellen Kunden. Wir hingegen bieten dem stationären Handel E-Commerce Lösungen, die streng nach den Bedürfnissen des jeweiligen Marktes entwickelt wurden. Sie stellen dann eine kostengünstige Ergänzung zu den übrigen, möglichst gut gepflegten Distributionswegen der Händler dar und sind leicht zu etablieren. 300 mittelständische Unternehmen machen davon bereits Gebrauch.

Konstruktive Lösungen in dieser Frage finde ich außerdem in Konzepten wie Emmas Enkel, http://www.emmas-enkel.de. Daran beteiligt sich – wie gestern veröffentlicht wurde – die Metro mit 15 Prozent, was meine Einschätzung bestätigt. Das Portal sagt in „Über uns: Tante Emma im Internet, ein iPad in Tante Emmas Guter Stube, ein Onlinesupermarkt oder das freundliche Gesicht hinter der Ladentheke“ Ähnliche Lösungen finden sich auch im sogenannten „Virtual Shelf“ bei ElectronicPartner, das in diesem Video recht gut erklärt wird. www.youtube.com/watch?v=wvQVoTsOONA [do]

Showrooming